Leeren Zur Kasse

Seminar: Natürliche Fütterung von Pferden via Zoom

Am Dienstag, 16.03.21 um 20 Uhr beginnen wir mit dem ersten Vortrag unserer Reihe: Natürliche Fütterung von Pferden von unserer Tierärztin Rike Lüthje als Zoom-Meeting.

Rike geht in diesem Vortrag auf die natürliche Fütterung von den Koniks in der Geltinger Birk ein. Anhand dieser wildlebenden Pferde haben wir uns über eine Mähnenhaaranalyse ein Bild über die Grundversorgung in der Fütterung machen können. Daraufhin wurde die Futterserie „LeuchtFeuer“ entwickelt. an diesem Abend widmen wir uns den Fragen:

Wie viele Gemeinsamkeiten haben Hauspferd und Wildpferd?

Haben sich die Ansprüche an die Nahrung verändert?

Gibt es Unterschiede in der Anzahl der Zähne?

Wie sieht der Magen eines Pferdes aus?

Wie sieht es im Darmtrakt aus?

Wir freuen uns euch bei diesem kostenlosen Vortrag zu sehen.

Anmeldung unter d.laengert@die-futtermanufaktur.com

Dann bekommt ihr den Zoom Zugangscode und die Meeting ID/Kennwort zugeschickt.

LeuchtFeuer – Testbericht von Annika Sievert

Im Oktober veranstaltete Balios ein Gewinnspiel bei Facebook zu ihrem neuen Futter LeuchtFeuer. Meine Mutter dachte sich noch, mitmachen lohnt immer, das können unsere Pferde gut gebrauchen. Glücklicherweise kam es so, dass wir Ende des Monats einen Futtersack in den Holstenhallen abholen durften und die Erprobung des Strukturfutters bei unseren zwei Pferden, einem 16-jährigen, sehr entspannten Hannoveraner und einem zwölfjährigen Busch-Trakehner, starten konnte.

Auf den ersten Blick sieht das Futter sehr „zäh“ aus – viel Heu, Gräser und eben so richtig strukturiert, nicht wie ein klassisches Müsli. Wir haben erstmal mit einer kleinen Portion angefangen, die meine Pferde dankend annahmen. Da wir immer circa 100 Gramm getrocknete rote Beete mitfüttern und wir die Fressdauer davon kannten, waren wir erstaunt, dass beide Pferde direkt langsamer fraßen und mehr kauten, also das Futter besser verwertet werden kann.

Wir steigerten die Ration auf circa 500 Gramm. Zusammen mit der roten Beete, Möhren und Äpfeln ist es eine kleine zusätzliche Portion, die beide mittlerweile sehr lieben und auch einfordern. Wir bemerken, dass beide besser fressen und besonders mein Trakehner nicht mehr so schlingt. Beide sind gut im Futter (was bei dem Trakehner im Winter nicht selbstverständlich ist), leistungsbereit und das Fell war den Winter über glänzend. Besonders bei unserem 16-Jährigen fällt auf, wie motiviert, engagiert und manchmal auch etwas zu eifrig bei der Sache ist. Normalerweise kriegt man ihn nicht so schnell aus der Ruhe, mittlerweile ist er zeitweise richtig „an“ und das Arbeiten mit ihm bringt noch mehr Spaß.

Anfang des Jahres machten wir eine Blutprobe, um zu sehen, ob Mangelerscheinungen aufgefangen werden müssen. In den vergangenen Jahren hatten wir schon Magnesium, Zink und rote Blutkörperchen als leichte Mängel – dieses Jahr allerdings waren die Werte bei beiden Pferden top. Ein weiteres Zusatzfutter beziehungsweise Mineralien bekommen die beiden nicht. Zeitweise hatten wir mit Kotwasser zu kämpfen, dies ist aber kein Thema mehr.

Momentan haaren beide wie die Weltmeister, wir sind gespannt, wie sie nach dem Fellwechsel dastehen. Sorgen mache ich mir hier gar keine, mit dem LeuchtFeuer sind wir wirklich gut aufgestellt.“

Nach oben